Der Pater Mu, a frommer Ma,
der viel vom Himmel schwätza ka,
durchfueßt as Land im Morgaschei
und suecht da Weag zum Dörfle nei.
Zum Glück springt jetz a Büeble hear,
a milda Gob wär sei Begeahr.
Bedenkli sait der Pater Mu:
»Ja, sag' mer voar, wer bist denn du?«
I, sait as Büebli, bi a Hiet,
woid meine Schäfla döt im Ried,
und zoig, kommt Eper frueh do rei,
de Leut da Weag zum Dörfle nei.
Jetz loset aber, saget mir,
was für a Ma sind denn au Ihr?
»Bi au a Hiet,« sait Pater Mu,
»und zwor a besserer as du;
i zoig de Leut, frueh oder spot
da Weag, der 'nauf zum Himmel goht; –
jetz aber, Büeble, no a Woat!
Mo ist der Weag zum nächsta Oat?«
As Büeble, ganz verwund'rungsvoll,
woißt schier it, was es denka soll,
und mißt von Paters Sohla auf
da weita Weag zum Himmel 'nauf:
Jo, zoiget Ihr de Leut no spot
da Weag, der 'nauf zum Himmel goht,
und findet it im Sonnaschei
Da Weag zum nächste Oeatle nei? –
Der Pater Mu, a frommer Ma,
der viel vom Himmel schwätza ka,
durchfueßt as Land im Morgaschei
und suecht da Weag zum Dörfle nei.
Zum Glück springt jetz a Büeble hear,
a milda Gob wär sei Begeahr.
Bedenkli sait der Pater Mu:
»Ja, sag' mer voar, wer bist denn du?«
I, sait as Büebli, bi a Hiet,
woid meine Schäfla döt im Ried,
und zoig, kommt Eper frueh do rei,
de Leut da Weag zum Dörfle nei.
Jetz loset aber, saget mir,
was für a Ma sind denn au Ihr?
»Bi au a Hiet,« sait Pater Mu,
»und zwor a besserer as du;
i zoig de Leut, frueh oder spot
da Weag, der 'nauf zum Himmel goht; –
jetz aber, Büeble, no a Woat!
Mo ist der Weag zum nächsta Oat?«
As Büeble, ganz verwund'rungsvoll,
woißt schier it, was es denka soll,
und mißt von Paters Sohla auf
da weita Weag zum Himmel 'nauf:
Jo, zoiget Ihr de Leut no spot
da Weag, der 'nauf zum Himmel goht,
und findet it im Sonnaschei
Da Weag zum nächste Oeatle nei? –
Die beiden Hirten
Schwäbisches Gedicht · 58 Gedichte im Archiv