Der Vatter und der Nähne hättet geara,
Daß 's Nochbars Graith amol mei Weib sot weara?
Glaub's wohl, die Boida hand koin Uschick thau! –
Doch wött i aih mi voar verschießa lau!
Der Vatter hot zur Frau jo d' Muetter g'nomma,
Und d' Nahna hot der Nähne überkomma,
I aber mueß, beim Blitz, a Fremda hau!
Der Vatter und der Nähne hättet geara,
Daß 's Nochbars Graith amol mei Weib sot weara?
Glaub's wohl, die Boida hand koin Uschick thau! –
Doch wött i aih mi voar verschießa lau!
Der Vatter hot zur Frau jo d' Muetter g'nomma,
Und d' Nahna hot der Nähne überkomma,
I aber mueß, beim Blitz, a Fremda hau!
Gerechte Klage eines heirathsfähigen Schwaben
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Wörter aus diesem Text
- amol = einmal, mal
- Frau = Frau
- Blitz = Blitz, kann auch bewundernd über einen umtriebigen Menschen sein