Auf Hochdeutsch: Die Mädchen der Reichen und die Kälbchen der Armen bringt man immer an den Mann!
De Reiche ihre Mädla ond de Arme ihre Kälbla kommat ällaweil an da Mo!
Weitere Wörter aus „Redensart“
- De gscheide Leit gangad d’Hoor raus, Sauköpf muaß mr brieha. = Manche sind halt etwas zäher wörtl.: Den klugen Menschen gehen die Haare aus, Sauköpfe muss man brühen.
- De gscheide Leit bassierad meh domme Sacha, wie de domme Leit gscheide. = Kluge Menschen haben mehr Missgeschicke, als dumme Menschen geniale Einfälle.
- De Domme senn onserm Herrgott seine liebschde Kendr. = Den Seinen gibts der Herr im Schlaf wörtl.: Die Dummen sind dem Herrn die liebsten Kinder.
- De Alde sagd mr net älles, ond dia Jonge brauchad net älles wissa. = Den Alten sagt man nicht alles, und die Jungen müssen nicht alles wissen.
- Was gern danzd, dem isch guad uffschbiela = Manchmal braucht es halt nur wenig, um Freude zu bereiten wörtl.: Wer gerne tanzt, dem ist leicht aufzuspielen
- Was fir zwoi isch, isch net fir drei! = Zwischen zwei Liebende soll sich niemand hineindrängen!
- Was e scheene Birn isch, gibt au e scheene Hutzl! = Eine schöne Frau, bleibt auch im Alter schön! wörtl.: Eine schöne Birne bleibt auch als Dörrobst schön.
- Was e net woiß, machd me net hoiß! = Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!