Auf Hochdeutsch: Schwäbisches Gedicht (über: kennen und können)
I han amol oin kennd khedd, der hodd oine kennd. Dui hodd a Kend khedd, des hodd se abbr net vo sällam khedd. Der hodd nemmlich nemme kennd khedd, se hodd abbr no an andara kennd khedd. Der hodd no kennd khedd. Ond wenn se den nedd khennd hedd, no hedd se au koi Kend khedd. Übersetzung: Ich kannte einmal einen, der kannte eine. Die hatte ein Kind, das hatte sie aber nicht von jenem. Der konnte nämlich nicht mehr. Sie kannte aber noch einen Anderen, der konnte noch! Und wenn Sie den nicht gekannt hätte, dann hätte Sie auch kein Kind bekommen.