Auf Hochdeutsch: Das ist egal! Das ist unerheblich! wörtl.: Das frisst kein Heu!
Des frissd koi Hai!
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Des gibt Luft, hodd’s Mädle gsagd, als se Zwilleng kriagd hodd! = Nur keinen halben Sachen! wörtl.: Das gibt Luft, hat das Mädchen gesagt, als sie Zwillinge bekommen hat!
- Des gohd ruff ond ra wie a Bachschdelzafiedle = Ja, im Leben gehts halt mal rauf und mal runter wörtl.: Das geht rauf und runter wie der Hintern von einer Bachstelze
- Des Gschäfd hodd dr Deifl gseha! = Das ist kein Segen drauf! wörtl.: Dieses Geschäft hat der Teufel gesehen!
- Des gschiehd meinr Muddr rechd, dass mi’s an d’Fengr frierd, warom hodd se mir koine Hendschich gäba. = Typische schwäbisch verdrehte Logik wörtl.: Das geschieht meiner Mutter gerade recht, dass es mich an den Fingern friert, warum hat sie mir auch keine Handschuhe gegeben
- Des hangad do, wie an Miehlschdoi am Fada! = Das sieht gefährlich aus! wörtl.: Das hängt da, wie ein Mühlstein an einem Faden
- Des hilfd gega d’Mäus, hodd der Baur gsagd, als sei Hof brennd hodd. = Das ist gut gegen Mäuse, sagte der Bauer, als sein Hof abgebrannt ist.
- Vrheiradede Männr lebad net längr als Jonggsella, ’s kommd ne bloß so vor! = Ehemänner leben nicht länger als Junggesellen, es kommt ihnen nur so vor!
- Derf i amol a Weile mei Mäule auf Dei Mäule lega, dass i a Weile an Deim Mäule schlotza ka. = Schwäbische Liebeserklärung wörtl.: Darf ich mein Mündchen auf Dein Mündchen legen, damit ich eine ganze Weile an Deinem Mündchen lecken kann!