Auf Hochdeutsch: Aus besonders hübschen Mädchen werden oft besonders böse Frauen.
Dia schenschde Mädla wärdad ofd dia beeseschde Weibr.
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Dia schwäbische Mädla senn älle schee, ausgnomma dia wiaschde. = Ist ja auch logisch wörtl.: Die schwäbischen Mädchen sind alle schön, ausgenommen die hässlichen.
- Dia oigene Leit ko mr sich net raussuacha, abbr d’Schwiegerleit. = Die eigene Verwandschaft kann man sich nicht aussuchen, aber die Schwiegereltern.
- Dia senn gligglich, dia hend, was se brauchad ond brauchad, was se hend! = Diejenigen sind glücklich, die haben, was sie brauchen und brauchen, was sie haben!
- Dia senn so aushausich, dia deand sogar Buddr ondrs Gsälz. = Verschwenderische Menschen wörtl.: Die sind so verschwenderisch, die streichen sogar Butter unter die Marmelade aufs Brot.
- Uff’s Hörasaga ko mr sich net vrlassa. = Selber schlau machen. wörtl.: Auf das Hörensagen kann man sich nicht verlassen.
- Dia meischde Leit henn ihrn Grend net zom Denka, sondern zom Nigga! = Die meisten Menschen haben ihren Kopf nicht zum Denken, sondern zum Nicken!
- Dia siehd aus wie a vorloffener Bachschdoikäs. = Eine Frau mit unförmiger Figur wörtl.: Die sieht aus, wie ein verlaufener Stinkkäse.
- Dia siehd von henda aus wie Elfe ond von vorna wie dreivierdl Zwelfe. = Von hinten Lyzeum, von vorne Museum wörtl.: Die sieht von hinten aus wie eine Elfe und von vorne wie viertel vor Zwölf.