Auf Hochdeutsch: Wer das ganze Leben nur arbeitet und ranklotzt, der schafft es nie, zu leben!
Wer seinr Lebdag bloß schaffd ond wuahld, der schaffd’s seinr Lebdag net zom Leba!
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Wer sei Geld nia zähld, woiß au net, wenn’s fehld! = Wer sein Geld nicht zählt, weiß auch nicht, wenn etwas fehlt!
- Wer selbr gohd, brauchd net zoga ond net gschoba werda. = Wer alles selbst macht, ist auch seines Glückes Schmid! wörtl.: Wer selbst geht, braucht nicht gezogen und nicht geschoben werden.
- Wer selbr mausa ko, brauchd koi Katz! = Wer die Mäuse selbst fängt, braucht keine Katze!
- Wer sich guad bedded, der liegd guad. = Wer sich gut bettet, der liegt gut.
- Wer sich mit Honig aschmierd, den fressad d’Mugga. = Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um wörtl.: Wer sich mit Honig einreibt, den fressen die Fliegen.
- Wer sich ondr d’Gleie mischd, den fressad d’Säu. = Vorsicht mit dem Umgang! wörtl.: Wer sich unter die Kleie mischt, den fressen die Schweine.
- Wer uff am Scheißhaus gebora isch, kommd uff koi Kandabredd = Man bleibt, was man ist wörtl.: Wer auf dem Klo geboren wird, kommt nie aufs Kannenbrett
- Wer uff’s Erba hoffd, gohd barfuaß. = Wer aufs Erben hofft, ist ein armer Mensch! wörtl.: Wer auf ein Erbe hofft, geht barfuß!
Beispiele, in denen „Wer seinr Lebdag bloß schaffd ond wuahld, der schaffd’s seinr Lebdag net zom Leba!“ vorkommt
Siehe auch: ⏵An Lebdag macha ⏵Em Lebdag net! ⏵Gotteslebdag ⏵Meinr Lebdag ⏵Meinr Lebdag net > Kommt auch in diesen Redensarten vor: An echdr Dagdiab faulenzd seiner Lebdag em Schwoiß von seim Agsichd!Mit dem bisch au dei ganz Lebdag bschissa!Wer seinr Lebdag bloß schaffd ond wuahld, der schaffd’s seinr Lebdag net zom Leba!