Wörter aus „Ausdruck“
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- A schees Weib = Eine attraktive Frau
- A siadichs Donndrweddr = Eine große Strafpredigt
- A siaß Geschle = Ein schöner Mund
- A siaße Grodd = Ein süßes Mädchen, ein nettes Mädchen
- A supr Weib = Eine tolle Frau
- A vrschissas Gwissa = Ein schlechtes Gewissen wörtl.: Ein verschissenes Gewissen
- A wa! = Ach was! Wo denkst Du hin! Vergiß es!
- A wa, mr isch bloß einmol jong! = Ach was, man ist nur einmal jung! Genieß das Leben!
- A zuas Fenschdr = Ein geschlossenes Fenster
- Abbr schleinig! = Jetzt aber schnell! Los jetzt!
- Abbr sichr! = Sicherlich! Aber sicher! Ganz sicher!
- Abfäll kriaga = Schläge bekommen
- Afanga ald werda = Allmählich alt werden
- Afanga werd e doch no gscheid. = Allmählich werde ich doch noch ruhiger und bedachter.
- Aggera wie d’Sau! = Arbeiten wie verrückt wörtl.: Ackern wie ein Schwein
- Aggrnägala = Blaue Kornblumen
- Aggrschnall = Klatschmohn
- Aggrveigala = Wilde Stiefmütterchen
- Allmachdsballa = Ein großer Rausch, Volltrunkenheit
- Als aldr Schwob = Als alter Schwabe
- Als erschdes = Als erstes
- Am Deifl a Ohr wegschwätza. = Ohne Punkt und Komma reden, zu viel reden, den Mund nicht halten können
- Am Essa romschnäga = Am Essen herumnörgeln
- Am Geburdsdag dr Frau an scheena Schbaziergang schenka, no ko se sich dr Bloamastrauss selbr bfligga. = Frauen haben eigene Vorstellungen von Geburtstagsfeiern und Geschenken, dem sollte man sich nicht verschließen.
- Am Heggschda = Am Höchsten
- Am Mindeschda = am schlechtesten
- Am Schlawiddich = Am Hemdkragen
- Am Sonndag isch dia ganz Bagasch do gwä. = Am Sonntag war meine ganze Familie zu Besuch.
- Am Sonndag ko e endlich mol ausgruaba. = Am Sonntag kann ich endlich mal etwas ausruhen.
- Am Vaddr wie aus am Gsichd gschnidda! = Der sieht seinem Vater sehr ähnlich! wörtl.: Dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten!
- Am andra Dag = Am nächsten Tag
- Am dem Karra isch alsford äbbas hee. = An dem Auto ist dauernd etwas kaputt.
- Am hellichda Sonndag = Am heiligen Sonntag
- Am liebschda bedoniera ond grea aschdreicha, no ko’nes mit am Besa mäha. = Sag ich immer, wenn mir die Gartenarbeit zu viel wird wörtl.: Am liebsten würde ich es betonieren, grün anstreichen, dann könnte ich es mit dem Besen mähen.
- Am Ähna sei Bäsle isch gschdorba. = Die Kusine vom Opa ist gestorben.
- Amenaschlupferle = Jemand, der gerne kuschelt wörtl.: Anmichhinschlupferle
- Amol a Schdond nix do = Einmal eine Stunde nichts tun
- An Abgang macha = weggehen, sich davonstehlen, abhauen
- An Abr han = Sich vor etwas ekeln, meist vor Essen
- An Affa hau = sturzbetrunken sein
- An Allmachdsballa han = Völlig betrunken sein, einen Rausch haben
- An Balla wie an Soichhafa han = Völlig betrunken sein wörtl.: Einen Rausch wie ein Nachttopf haben
- An Batsch am Bauch ond a Buddrbrod kriaga! = Mehr oder weniger für Gottes Lohn arbeiten! wörtl.: Einen Klaps auf den Bauch und ein Butterbrot bekommen
- An Bladda han = Einen Plattfuß (am Auto oder Fahrrad) haben
- An Bobbl Eis = Eine Kugel Eis
- An Bobbl Schnur = Eine Rolle mit Bindfaden
- An Bockmischd rausschwätza = Einen großen Unsinn verzapfen
- An Brall lassa = Einen Schrei lassen
- An Dampf wie an Amdmann han = Einen Rausch haben wörtl.: einen Rausch wie ein Amtmann haben
- An Debbich legd mr net uff da Boda, a Degge hängd mr jo au net an da Blaffo. = Eine Wolldecke legt man nicht auf den Boden, eine Decke hängt man ja auch nicht an die Decke.
- An Deifl voll Gruschd = Ein große Menge Gerümpel
- An Deifl vollr Leit = Ein große Menschenmenge, viele Menschen
- An Dier bockla = An die Türe klopfen
- An Dugg do = Einen Streich spielen
- An Dusl han = Glück haben
- An Furz em Hirn han = Unsinnigen Gedanken nachhängen, spinnen
- An Furz em Kopf han = Verrückte Gedanken wälzen
- An Gaul butza = Ein Pferd striegeln
- An Glischda biesa miassa = Für einen schwachen Moment teuer bezahlen müssen
- An Glischda han = Gelüste haben
- An Glöpfr do = Einen Schlag lassen
- An Gnopf no macha = Ein Problem lösen, eine Entscheidung treffen wörtl.: Einen Knopf dranmachen
- An Graddl hau = eingebildet sein
- An Grend nazieha = schlecht drauf sein
- An Grend uffhau = Eingebildet sein
- An Hahna em Gsichd han = Dem Alkohol sehr zugetan sein wörtl.: einen Hahnen im Gesicht haben
- An Haufa = viel, eine große Menge - bei Kindern auch das Ergebnis eines großen Geschäfts im Töpfchen
- An Haufa Schdoinr = Ein großer Berg Steine
- An Haufa Schnee noschmeißa = Stark schneien
- An Hubbl an dr Lubbl = Eine Schwellung an der Lippe
- An Hälenga hau = Ein Techtelmechtel haben wörtl.: eine Heimlichkeit betreiben
- An Kiddl käldr = etwas kälter wörtl.: eine Jacke kälter
- An Kurza = Ein Kurzschluss
- An Lebdag macha = Viel Aufhebens machen
- An Lällababb rausschwätza = Dummes Zeug reden, Blödsinn erzählen
- An Metzgrsgang macha = Keinen Erfolg haben, einen erfolglosen Versuch machen
- An Oschdara Chrischkendla kaufa, no senn se am billigschda! = Immer antizyklisch denken und handeln, und keine Sentimentalitäten zeigen!
- An Reibach macha = Einen guten Gewinn erzielen
- An Roifa uffbomba = Einen Reifen aufpumpen
- An Schbarra han = leicht verrückt sein, verrückte Idden haben
- An Schbäggtakl vrfihra = Ein großes Theater aufführen
- An Schdich han = verrückt sein
- An Scheißdregg rausschwätza = Einen Unsinn erzählen, Mist verzapfen
- An Schocha naus lacha = hellauf lachen
- An Schrank ausschdiera = Einen Schrank umwühlen
- An Schuggr Eel = Ein Tropfen Öl
- An Weed wehd = Ein Wind bläst
- An Zinnobr macha = Einen Aufstand veranstalten
- An aldr Sagg = Ein alter Mann
- An beesa Lohkäs schwätza = Dummes Zeug reden
- An beesr Kerle = Ein gemeiner Mann, ein böser Mann
- An beesr Schnitzr = Ein großer Fehler
- An blaua Done = Ein Overall = ein blauer Anton
- An bschnoddenr Dengr = Ein geiziger Mensch
- An da Karra fahra = Jemanden heftig angehen, verbal attackieren
- An dem hosch a Freud, wie a Hond amma Wäfzganeschd! = Ein unangenehmer Mensch wörtl.: An dem hast Du Freude, wie ein Hund an einem Wespennest!
- An digga Fuaß han = Ein geschwollenes Bein haben
- An fir sich, anfirsich = An und für sich
- An ganz normaler schwäbischer Samschdich = Ein typisch schwäbischer Samstag
- An gschdandenr Mo = Ein Mann, der etwas darstellt wörtl.: Ein gestandenes Mannsbild