Auf Hochdeutsch: Die Heimat lernt man erst in der Fremde zu schätzen.
D’Heimad schätzd mr erschd en dr Fremde.
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- D’Haubdsach isch, dass d’Haubdsach Haubdsach bleibd, des isch d’Haubdsach! = Wichtig ist, dass die Hauptsache auch die Hauptsache bleibt!
- D’Heisr sterbad net, abbr d’Leit. = Menschen sind vergänglich, Häuser nicht.
- Selbr fressa machd fedd! = Der kluge Mann denkt nicht zuletzt an sich zuerst.. wörtl.: Selber essen, macht fett!
- Selbr denka machd gscheid! = War nie so wichtig wie heute! wörtl.: Selbst zu denken, macht klug!
- D’Leit lernd mr net en dr Kirch kenna. = Die Menschen lernt man nicht in der Kirche kennen (sondern im Alltagsleben)
- D’Liab em Haus, dreibd ällan Kummr naus! = Die Liebe ändert alles. wörtl.: Die Liebe in einem Haus, vertreibt allen Kummer!
- D’Liab machd aus ra Hidd an Hof. = Die Liebe ändert alles. wörtl.: Die Liebe macht aus einer Hütte einen Hof.
- D’Männr senn älle gleich, se sehad bloß ondrschiedlich aus, damit mr se ausanandrhalda ko. = Männer sind alle gleich, sie sehen nur unterschiedlich aus, damit sie auseinander halten kann.
Beispiele, in denen „D’Heimad schätzd mr erschd en dr Fremde.“ vorkommt
Siehe auch: ⏵Hosch Du koi Heimad? > Kommt auch in diesen Redensarten vor: D’Heimad schätzd mr erschd en dr Fremde.