Auf Hochdeutsch: Wenn die Frau nicht zu Hause ist, ist der Mann Meister.
Wenn’s Weib net drhoim isch, isch dr Mo Meischdr.
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Wenn’s zviel isch, no reißd dr Sagg ond brichd dr Bendl! = Irgendwann ist auch mal gut! wörtl.: Wenn es zuviel ist, reißt der Sack und bricht der Bändel!
- Wer a Kälble will, muass a Kuah beddla. = Das Ziel wird selten auf geradem Weg erreicht wörtl.: Wer ein Kalb möchte, muss eine Kuh erbitten
- Wer a Kuah melga will, muass sich bigga! = Wer eine Kuh melken möchte, muss sich bücken!
- Wer a Weib nemmd, kriagd au a Schwiegrmuddr! = Wer sich eine Frau nimmt, bekommt auch eine Schwiegermutter!
- Wer als Ochs gebora isch, schdirbd net als Nachdigall = Man bleibt, was man ist wörtl.: Wer als Ochse zur Welt kommt, wird keine Nachtigall
- Wer amma andera an Fengr en’s Maul schdeggd, will hald bissa sei! = Wer einem anderen einen Finger in den Mund steckt, will halt gebissen werden!
- Wer an andera jagd, wird au miad. = Wer hinter einem Anderen herjagt, wird selber müde.
- Wer an d’ Äpfl gohd, gohd au an d’ Zwetschga! = Die Sorge vieler schwäbischer Väter mit heranwachsenden Töchtern! wörtl.: Wer an Äpfel geht, geht auch an Zwetschgen!
Beispiele, in denen „Wenn’s Weib net drhoim isch, isch dr Mo Meischdr.“ vorkommt
Siehe auch: ⏵dahoim, drhoim ⏵Do ben e drhoim. ⏵Widdr drhoim! > Kommt auch in diesen Redensarten vor: Geld gohd am schnellschda zom Deifl, wenn de an Engl drhoim hosch!Wenn’s Weib net drhoim isch, isch dr Mo Meischdr.’S gibt bloß oi Beißzang uff dr Welt, abbr jedr moind, er häb se drhoim.